Historie
Der Hotel Gasthof zur Post kann auf eine lange Tradition zurückblicken.
Erstmalig erwähnt wurde die damalige Tafern im 15. Jahrhundert.
1456 bis 1620
Sitz des bayerischen Adelsgeschlechtes derer von Hundtsberg.
Der Junker Jört Hundtsberger machte aus dem Adelssitz der im Seefelder Archiv als "Ritterlehen zu Herrsching" verzeichnet ist, 1567 ein Gasthaus.
1621 bis 1700
Nach 1620 war der österreichische Commissarius Johann Georg von Jäger neuer Besitzer und ab 1640 die Hohenleitners aus Tirol, welche das Rittergut 1696 an Max Cajetan Graf von Törring zu Seefeld zum Preis von 131.000 Gulden verkauften.
1701 bis 1888
Im spanischen Erbfolgekrieg besetzte Österreich 1704 Bayern. Ein "Schutzbrief" unterstellte die Taverne der "Kaiserlichen Salva Guardia".
Nach Ende des Krieges gelangte der Besitz wieder an die Törrings, die ihn verpachteten. 1817 brannte das Haus an.
1889 bis 1902
Am 1.Juni 1889 wurde feierlich die Postexpedition und der Poststall eröffnet und mit der Führung der Gastwirt Kasimir Mayr als königlich bayerischer Posthalter betraut. 1902 folgte der Einbau der Telegraphenstation mit Morsebetrieb.
1903
Am 1.Juli 1903 fuhr der erste Zug im neu erbauten Herrschinger Bahnhof ein, nachdem Herrsching den Zuschlag für die Eisenbahnstrecke München - Ammersee erhielt. Die letzte Postkutsche fuhr am 30.November 1903 vom Gasthof zur Post nach Starnberg.
1904 bis 1999
Der Gasthof wechselte mehrmals die Besitzer. 1965 wurde der alte Zehnt-Stadl, ehemaliger Poststall abgerissen. 1997 bis 2000 renovierten die neuen Eigentümer das unter Denkmal stehende Gebäude und bauten es aus zum "Hotel zur Post".
